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Personalaufbau stark wie lange nicht mehr |
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Stimmung bei Investoren steigt weiter
Die Zahl der Erwerbstätigen ist zum Jahresanfang so stark gestiegen wie seit sieben Jahren nicht mehr. Rund 39 Millionen Menschen arbeiteten im ersten Quartal in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Gegenüber dem Vorjahr waren das deutlich über eine halbe Million oder 1,5 Prozent mehr. "Der Personalaufbau erstreckte sich über weite Teile der Wirtschaft", hieß es. Als Grund für den Aufwärtstrend nannten die Statistiker neben dem Wirtschaftsboom das milde Wetter. Im Vergleich zum Jahresende 2006 gab es allerdings einen Rückgang, der mit 1,7Prozent aber deutlich geringer ausfiel als für die Jahreszeit üblich. Saisonbereinigt gab es sogar ein Plus von 0,4 Prozent.
Den stärksten Zuwachs erzielte mit 1,7 Prozent zum Vorjahr abermals der Service-Bereich. Am Bau verstärkte sich das Plus auf 3,3 von einem Prozent. In der Industrie gab es erstmals seit 2001 wieder mehr Beschäftigte. Das Plus betrug 0,5Prozent. Insgesamt gabe es den Statistikern zufolge rund 34,6 Millionen Arbeitnehmer; 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. "Bermerkenswert ist, dass dieser Anstieg vom Aufbau voll sozialverischerungspflichtiger Beschäftigung getragen wurde", hieß es.
Zeitgleich mit diesen positiven Zahlen vom Arbeitsmarkt meldete das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung(ZEW) in Mannheim einen Anstieg in Folge und der höchste Wert seit knapp einem Jahr. Das ZEW befragt regelmäßig Analysten und institutionelle Investoren nach ihren mittelfristigen Konjunkturerwartungen.
"Der Aufschwung in Deutschland zeigt sich von der Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Wachstumsverlangsamung in den Vereinigten Statten wenig beeindruckt", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Die Bewertung der aktuellen Lage erreichte laut ZEW einen neuen historischen Höchststand.
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