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Gute Konjunktur macht sich bemerkbar
OSNABRÜCK/MEPPEN. Die Betriebe im Bezirk der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland (HWK) haben im vergangenen Jahr 3169 neue Lehrverträge abgeschlossen. Das war nach Angaben der Kammer gegenüber 2005 eine Steigerung von 8,1 Prozent.
Die Betriebe im Bezirk der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland (HWK) haben im vergangenen Jahr 3169 neue Lehrverträge abgeschlossen. Das war nach Angaben der Kammer gegenüber 2005 eine Steigerung von 8,1 Prozent.
„Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein", sagte Harald Schlieck, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und verantwortlich für die Ausbildung. „Das zeigt, dass sich unsere Bemühungen, vor allem der Ehrenamtlichen im Handwerk, gelohnt haben. In erster Linie gilt aber den Ausbildungsbetrieben der Region großer Dank und Anerkennung."
Laut Schlieck ist der Zuwachs bei den Ausbildungsplätzen auf die anziehende Konjunktur und die gute Zusammenarbeit von Betrieben, Verbänden und den Agenturen für Arbeit zurückzuführen. Das Ziel des Ausbildungspaktes, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Angebot zu unterbreiten, sei damit auch 2006 erreicht worden.
Kammerpräsident Karl-Heinz Brünger verwies darauf, dass in vielen Gewerken noch Ausbildungsstellen unbesetzt seien, teilweise auch, weil geeignete Bewerber fehlten. ,Wir appellieren an alle Verantwortlichen, in ihrem Engagement trotz der jetzigen guten Zahlen nicht nachzulassen und Jugendlichen eine Chance für einen erfolgreichen Berufseinstieg zu geben. Aber auch die Jugendlichen sind aufgerufen, diese Chancen zu nutzen", so Brünger.
Insgesamt lernen in allen Ausbildungsjahren 8245 junge Menschen in den Betrieben des regionalen Handwerks. Sie werden in 85 unterschiedlichen Handwerksberufen ausgebildet von A (wie Augenoptiker) bis Z (wie Zweiradmechaniker).
Daneben wurden bei der Handwerkskammer im vergangenen Jahr 110 Verträge über die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ) eingetragen. Über die Hälfte wurden danach in ein reguläres Lehrverhältnis übernommen. Bundesregierung und Wirtschaft wollen mit diesem Programm Jugendlichen, die auch nach den Nachvermittlungsaktionen ohne Ausbildungsplatz geblieben sind, eine Perspektive bieten.
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