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Ganz gleich, ob man nach einer langen Familienpause wieder beruflich aktiv werden möchte, ob man im höheren Lebensalter seine angestellte Tätigkeit verliert und arbeitslos wird oder ob einem jenseits der 50 noch einmal der Wunsch nach etwas ganz Neuem packt, die Gründung einer eigenen Existenz kann in all diesen Fällen eine echte Chance bieten.
Ein breites Angebot an Informationsstellen und Beratungsmöglichkeiten steht bereit und wird durch attraktive finanzielle Anreize ergänzt. Erste Anlaufstelle sollte Ihre Handwerkskammer sein, deren Anschrift Sie auf jedem Rathaus, bei Banken und Sparkassen, bei Ihrem Steuerberater oder unter www.newcome.de erfahren.
Die Handwerkskammer bereitet Sie nicht nur auf die Selbstständigkeit vor, z. B. mit kostenfreier Beratung und Grundinformationen, sondern hilft Ihnen auch gezielt, aus ihren Erfahrungen, ihrem Wissen und Können und unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Ziele geeignete Geschäftsideen zu entwickeln.
Ein höheres Lebensalter ist kein Hinderungsgrund für den Aufbau eines eigenen Unternehmens, das haupt- oder nebenberuflich betrieben werden kann. Ganz im Gegenteil. Die fundierte Lebenserfahrung hilft dabei, Risiken und Chancen zu erkennen und Erfolgsmöglichkeiten in klingender Münze zu verwandeln. Eine Vielzahl von Ideen lassen sich sogar mit nur geringem Eigenkapitaleinsatz realisieren.
Interessante Betätigungsgebiete können beispielsweise sein:
Die Betreuung älterer Menschen mit Dienstleistungen rund um das Bauen und Wohnen
Der Einstieg in Tätigkeiten, die auch ohne Meisterprüfung erbracht werden können
Die Vermittlung von Aufträgen auf Provisionsbasis
Die technische, organisatorische oder betriebswirtschaftliche Beratung von Unternehmen
Die Fortführung bisheriger beruflicher Tätigkeiten auf eigene Rechnung
Die tätige Beteiligung als Partnerin oder Partner in bestehenden Unternehmen
In manchen Fällen besteht auch die Möglichkeit, eine so genannte Existenzgründung auf Probe zu starten.
Was immer Sie tun wollen, der Schlüssel zum Erfolg findet sich immer in einer gründlichen und umfassende Vorbereitung und in der Nutzung aller Förderinstrumente, z. B. Zuschüsse, zinsgünstige Kredite, Schulungsmaßnahmen oder Übernahme von Personalkosten.
Rufen Sie Ihre Handwerkskammer an. Dort hilft man Ihnen gerne weiter.
Autor: Nikolaus Teves, Handwerkskammer Mannheim
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