|
Bundesagentur mit Milliardenplus |
|
|
|
|
Weniger Arbeitnehmer verlieren Job
dpa Nürnberg. Die konjunkturelle Erholung hat der Bundesagentur für Arbeit (BA) im ersten Halbjahr 2006 einen Einnahmeüberschuss von 3,8 Milliarden Euro beschert.
Als Gründe für die günstige Entwicklung nannte Finanzvorstand Raimund Becker in Nürnberg höhere Beitragseinnahmen und niedrigere Ausgaben für das Arbeitslosengeld I. Die aktuellen Zahlen deuten laut Becker darauf hin, dass der Überschuss für das Gesamtjahr über den bisher prognostizierten 4,5 Milliarden Euro liegen wird. Ihre Vorausschätzung für 2006 will die BA aber erst Ende August aktualisieren.
Die Ausgaben im ersten Halbjahr lagen nach Angaben der BA mit 24,1 Milliarden Euro um 3,2 Milliarden unter Plan. Die höchsten Einsparungen gab es beim Arbeitslosengeld. „Die günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen bewirken, dass weniger Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren und sich arbeitslos melden”, sagte Becker
|